ROTAHORN für Monique Schwitter und Christoph Dolgan
Die Preisträger des Hans-Roth-Literaturpreises „rotahorn“ stehen fest. Monique Schwitter und Christoph Dolgan überzeugten die Fachjury, bestehend aus Barbara Frischmuth, Kurt Bartsch, Alfred Kolleritsch, Julian Kolleritsch und Norbert Mayer, mit ihrem literarischen Können. Die feierliche Überreichung nahm Präsident Landtag Steiermark Ing. Manfred Wegscheider in Vertretung von Landeshauptmann Mag. Franz Voves im Weißen Saal der Grazer Burg vor.
Mit dem „rotahorn“ bereichert ein neuer Preis, initiiert von Saubermacher CEO Hans Roth, die österreichische Kulturlandschaft. Die Auswahl der Preisträger erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Alfred Kolleritsch und seiner Literaturzeitschrift „manuskripte“. Die beiden Preisträger Monique Schwitter und Christoph Dolgan wurden aus einer Vielzahl an literarischen Talenten (Lyrik und Prosa) ermittelt, die bereits ein Naheverhältnis zu den „manuskripten“ pflegen und deren bisher gezeigte Leistungen noch viel erwarten lassen.
Die Jury lobte in ihrer Begründung die literarischen Leistungen:
Monique Schwitter ist eine Meisterin der Prosa, sie schreibt mit feiner Klinge und einer gewissen unpathetischen Distanz, die sich den Objekten ihrer Schilderung trotzdem stets mit einer gewissen Zärtlichkeit nähert. Ihre bisher erschienenen Bücher wurden in den Feuilletons hoch gelobt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Schwitter ist sowohl der Steiermark als auch den „manuskripten“ schon seit Jahren eine treue Begleiterin. Sie hat den erstmalig verliehenen „rotahorn“ mehr als verdient.
Christoph Dolgan gelingt in seinen Texten eine spannende Vermischung von Essayistik und poetischer Prosa. Ihm gelingt es, scharfe Beobachtungen des Alltags in literarisches Neuland umzuwidmen. Grauen und Voyeurismus sind ihm ganz nahe und werden in eine dem Leser (gerade noch) erträgliche literarisierte Zustandsbeschreibung umgeformt. Daneben weist der Stil Dolgans eine eigentümliche Eigenmächtigkeit auf, die den Lesenden sofort in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Christoph Dolgan ist eine auffällige Neuentdeckung auf dem Feld der steirischen Literatur.
Der als Förderpreis konzipierte Preis wird vorerst in den nächsten drei Jahren vergeben und ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Teilnahmeberechtigt sind alle deutschsprachigen Auto- ren (Lyrik und Prosa) ohne Altersbeschränkung. Texte der eingereichten Autoren werden in den Ausgaben der „manuskripte“ veröffentlicht.
Für eine lebenswerte Umwelt – für eine lesenswerte Literatur
Die Saubermacher Dienstleistungs AG setzt sich im Rahmen ihrer Kernaufgaben seit mehr als 30 Jahren nachhaltig für eine lebenswerte Umwelt ein. Für den Saubermacher CEO Hans Roth gehört zu einer lebenswerten Umwelt auch eine lesenswerte Literatur.
Hans Roth, CEO Saubermacher: „In der Steiermark gibt es viele Nachwuchstalente, die im Verborgenen schöpferisch tätig sind. Mit dem rotahorn möchten wir jungen Literaturschaffenden eine gesellschaftliche Blatt-Form bieten.“
manuskripte: Die Literaturzeitschrift im 51. Lebensjahr erscheint 4x jährlich. Die Herausgeber sind Alfred Kolleritsch und Günther Waldorf. Publiziert werden ausschließlich unveröffentlichte Texte.
Ansprechperson: Andrea Stift, manuskripte
E-Mail: lz@manuskripte.at
Tel.: 0664/73118129
Infos: www.manuskripte.at
Im Bild v.l.n.r.: Hans Roth, Christoph Dolgan, Monique Schwitter und Alfred Kolleritsch
Im Bild v.l.n.r.: Manfred Wegscheider, Hans Roth, Christoph Dolgan und Alfred Kolleritsch
Im Bild v.l.n.r.: Manfred Wegscheider, Hans Roth, Monique Schwitter und Alfred Kolleritsch












