Neuerbautes Krankenhaus & Entsorgungsriese Österreichs
Das LKH Graz West gehört in den Verbund der 20 Spitäler der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGes) und ist ein topmoderner Spitalsneubau. In einem Österreichweit einzigartigen Kooperationsmodell gibt es eine enge Zusammenarbeit mit Krankenhäusern unterschiedlicher Spitalsträger vor allem mit dem UKH Graz und den Barmherzigen Brüdern Graz-Eggenberg. Innerhalb von nur 4 Jahren wurde der komplexe Bau geschaffen - eine wahre Rekordzeit für ein derartiges Projekt.
Menschen helfen Menschen.
Mit 13.000 stationären Patienten pro Jahr und 27.000 Hilfeleistungen ambulant haben die rund 400 Mitarbeiter genug zu tun. Die Menschlichkeit bleibt bei dieser großen Anzahl an geleisteten Dienstleistungen jedoch nicht auf der Strecke: Mit dem Leitspruch "Menschen helfen Menschen" vergisst dieser Dienstleistungsgroßbetrieb nicht darauf, den Patienten in den Vordergrund zu stellen. Menschlichkeit gepaart mit Fachwissen und modernster Technik stellt die Mischung dar, die dem Patienten bestmögliche Hilfe und Unterstützung im Heilungsprozess gibt.
Der Saubermacher bietet hier professionelle Unterstützung:
Wie funktioniert die Abwicklung der Abfallentsorgung in einem so heiklen Bereich, wie dem eines Krankenhauses?
Während im LKH Graz West laufend über 200 Patienten ihrer Genesung entgegen sehen entsteht, im Zuge des Krankenhausalltags, selbstverständlich wie in jedem anderen Betrieb auch, Abfall. Der entscheidende Unterschied besteht allerdings darin, dass es sich u. a. um infektiöse bzw. gefährliche Abfälle handelt. Dies beginnt direkt in der Ambulanz, wo infizierte Abfälle, wie z. B. gebrauchte Verbände, Spritzen o. ä. anfallen. Hier muss selbstverständlich umgehend und vor allem sicher entsorgt werden. Speziell bei Spritzen ist oberste Vorsicht geboten, da die Verletzungsgefahr sehr hoch ist und daher in speziellen Behältern gesammelt werden müssen - den sogenannten „AP Medical-Behältern“. Weitere Abfälle fallen direkt im OP an. Nach bzw. während der Operation müssen die entstandenen Abfälle, die auch organischer Natur sind, unter strengen hygienischen Richtlinien in speziellen Behältern nach Fraktion getrennt gesammelt werden. Die Behälter sind mit einem Sicherheitsverschlussmechanismus ausgestattet, der sich, sobald der Deckel geschlossen wurde, nicht wieder öffnet. Unmittelbar danach werden die Sammelgefäße in die zentrale Entsorgung des OP's gebracht. Ein Mitarbeiter der Zentralsterilisation stellt die Verbringung in den Entsorgungsgang sicher, wo der Abfall vom Reinigungsdienst abgeholt wird.
Wirtschaftlich und Platzsparend.
Für die Sammlung von Kartonagen, Kunststoffen und Restmüll half der Saubermacher mit einer perfekten Logistiklösung: 3 moderne Müllpressen mit einer Kapazität zwischen 2 und 8 Tonnen Abfall (je nach Fraktion) ermöglichen eine wirtschaftliche und vor allem platzsparende Mülltrennung.
Wirtschaftlich, da das große Fassungsvermögen der Presse zu einer Verringerung der Abfuhrintervalle führte.
Platzsparend deshalb, weil nun eine Presse statt der üblichen Flut von mehreren 1.100-l-Behältern untergebracht werden kann.
Formalin - gefährlicher Abfall.
Ein weiterer Bestandteil der Entsorgung durch den Saubermacher stellt jene der Formalinlösung aus dem Bereich der Pathologie dar. Spezielle Gewebeuntersuchungen wären ohne Formalin undenkbar: es fixiert das Gewebe und macht es haltbar. Doch wohin damit, wenn die Untersuchungen abgeschlossen sind? Formalin zählt somit zum gefährlichen Abfall und muss ebenfalls unter besonderen Bedingungen entsorgt bzw. beseitigt werden. Die Flüssigkeit wird über einen Trichter in den Sammelbehälter geschüttet, der direkt über Rohrleitung mit dem zentralen Formalin-Sammelbehälter verbunden ist. Der Saubermacher leert den Tank mit einem speziellen Saugtankwagen mit 2-Kammern-System, der eine variable Saugleistung bis zu 2.300 m³/h ermöglicht und ein Fassungsvermögen von 10 m³ Flüssigkeit. Letztendlich erfolgt der Transport in die Sondermüllverbrennung, wo das Formalin fachgerecht beseitigt wird.
Fachgerechte Entsorgung.
Egal ob hygienisch bedenklicher Abfall, Gefährlicher Abfall oder Verpackungen: Darum kümmert sich der Saubermacher und gewährleistet mit hoher Kompetenz die fachgerechte Entsorgung.
Bruno Hütter (li.), Abfallbeauftragter des LKH Graz-West: "Die Zusammenarbeit mit dem Saubermacher und seinen Mitarbeitern läuft sehr professionell. Und was für mich besonders wichtig ist: das gebotene Service bei gleichbleibender hoher Qualität."












