Saubermacher forciert Expansion mit UBS
Die derzeit zur Gänze im Eigentum der Roth Privatstiftung stehende Gesellschaft verzeichnet seit ihrer Gründung 1979 ungebrochenes Wachstum in den wichtigsten Geschäftskennzahlen. Nicht nur Kundenzahl, Entsorgungs- und Verwertungsvolumen sowie Mitarbeiterstand wurden stetig erhöht. Auch Umsatz und Ergebnis sind stark gestiegen. Im Jahr 2007 lag der Konzernumsatz von Saubermacher bei über 200 Mio EUR. Die Saubermacher Gruppe ist derzeit in Österreich, Slowenien, Ungarn und Tschechien sowie in Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Serbien und Mazedonien geschäftlich vertreten.
Auch für die Zukunft setzt Saubermacher auf weitere Expansion. Hintergrund dieser Strategie ist das generelle Wachstum der Abfallwirtschaft sowie der allgemeine, von der EUGesetzgebung vorgegebene Trend hin zu stärkerer Abfallverwertung und Recycling, von dem insbesondere auch Saubermacher profitiert. Weitere geschäftliche Impulse liefert der Aufholbedarf der Abfallwirtschaft in Zentral,- Ost- und Südosteuropa. Zentrale strategische Stoßrichtungen von Saubermacher sind dabei neben der forcierten Erschließung neuer Wachstumsmärkte in dieser Region auch die weitere Verlängerung der betrieblichen Wertschöpfungskette, die stetige Entwicklung neuer Produkte und Services sowie die stärkere Durchdringung bestehender Märkte.
Die Umsetzung dieser Wachstumsstrategie wird nun weiter durch die Partnerschaft mit UBS Global Asset Management, vertreten durch ihre Geschäftseinheit Infrastructure Asset Management, forciert. Diese Verbindung wird durch einen Verkauf von Aktien der Roth Privatstiftung und eine gleichzeitige Kapitalerhöhung der Saubermacher Dienstleistungs AG umgesetzt. Damit werden bis 2010 Wachstumsinvestitionen im Umfang von 150 Mio. EUR umgesetzt. Nach Abschluss dieser Transaktion wird UBS einen 28% Anteil an Saubermacher halten. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und soll bis 30. Juni 2008 abgeschlossen werden. Saubermacher wurde in dieser Transaktion von Erste Bank und Freshfields Bruckhaus Deringer beraten.












