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Heizen

Manche mögen's heiß ...
und wundern sich dann über ihre hohen Heizkosten. Etwa 80% der im Haushalt verbrauchten Energie wird zum Heizen benötigt, sparen lohnt sich hier deshalb besonders.

Heizgewohnheiten sind so verschieden wie die Ansichten über Behaglichkeit und Wohlbefinden. Dennoch lassen sich einige Grundregeln für eine optimale Beheizung festlegen. Die gesündeste Raumtemperatur liegt zwischen 18 und 20°C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40 - 60%. Für ein angenehmes Wohnklima genügen im Wohn- und Kinderzimmer 20°C, in der Küche 18°C, im Bad 23°C und im Flur 15°C. Zu hohe Raumtemperaturen sind nicht nur ungesund und steigern die Gefahr von Erkältungen, sondern kosten auch unnötig Energie und damit Geld. Jedes Grad Raumtemperatur weniger mindert die Heizkosten um ca. 6%.

Noch einmal kräftig sparen kann, wer nachts die Raumtemperatur senkt. Die Temperatur sollte in der Nacht aber nicht um mehr als 5°C abgesenkt werden, da sonst am nächsten Morgen für das schnelle Aufheizen der Räume zuviel Energie benötigt wird.

  • In Heizkörpernischen sind Hauswände oft besonders dünn. Dadurch geht mehr Wärme ungenutzt nach außen verloren. Kleiden Sie deshalb Heizkörpernischen mit Dämmplatten oder Reflexionsfolie aus.
  • Beseitigen Sie Undichtigkeiten an Fenstern und Türen mit Dichtungsbändern oder Schaumstoff.
  • Verdecken Sie Heizkörper nicht durch Verkleidungen, Vorhänge und Möbel und nutzen Sie sie nicht als Trockner. Bis zu 20% Wärme können so verloren gehen.
  • Halten Sie die Türen zu wenig beheizten Räumen geschlossen.
  • Lüften Sie kurz, aber kräftig – schließen Sie dabei die Thermostatventile. Heizen Sie zudem nicht zum Fenster hinaus, indem Sie die Fenster ständig auf "kipp" lassen.
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