Vitamine
Vitamine müssen daher in den individuell ausreichenden Mengen mit der Nahrung zugeführt werden. Bei Unterversorgung kommt es zu Störungen im Stoffwechsel und bei völligem Fehlen, abhängig von den Vorräten im Körper, zu ernsthaften Erkrankungen. Überversorgungen sind dagegen nur in einzelnen Fällen gefährlich.
"Lichtscheue Gestalten"
Da einige Vitamine empfindlich gegenüber äußeren
Einflüssen (Hitze, Licht, Chemikalien) sind, wird der Gehalt
von der Produktionsart und der Art der Verarbeitung der Lebensmittel stark beeinflusst. Normalerweise wird bei einer
ausgewogenen Ernährung die empfohlene Zufuhr an Vitaminen erreicht.
Zumeist aber ist die optimale Versorgung nur dann gegeben, wenn
entsprechende Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.
Wichtig ist es, ein Lebensmittel nicht nur allein nach dem Gehalt an Vitaminen zu beurteilen. Anbau, Herkunft, Verarbeitungsweise, Produktion und Lagerung sowie Zubereitung bestimmern darüber, ob ein Lebensmittel die Gesundheit fördert oder nicht.
Mehr bei Schwangerschaft
Mangelzustände kommen meistens dann vor, wenn bestimmte Krankheiten
vorliegen (Darmerkrankungen, Krebs etc.) oder Medikamente eingenommen
werden, die den Bedarf erhöhen oder die Aufnahme aus den Lebensmitteln
verschlechtern. Hier kann es dann ebenso wie bei Abmagerungsdiäten
sinnvoll sein, die Vitamine zu substituieren. Daneben
ist auch bei Schwangerschaft, Stillzeit und Rekonvaleszenz der Bedarf an bestimmten Vitaminen erhöht.
Vitamine sind weder Energielieferanten noch Baumaterial für Körpersubstanzen.
Aufgaben:
Regeln den Stoffwechsel (chem. und physikal. Prozesse) in den Zellen
Regenerieren Zellen
Steuern Zellwachstum
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind die Zellnährstoffe und die Gesundheit der Zelle ist für den Gesundheitszustand ausschlaggebend.
Gewichtseinheit
1g = 1000mg = 1 000 000µg (Mikrogramm)
1mg = 1000µg












