Wussten Sie ...? Professor Sigi antwortet
Frage:
Was sind eigentlich die wichtigsten Fachbegriffe der Abfallwirtschaft und was bedeuten sie?
Was sind eigentlich die wichtigsten Fachbegriffe der Abfallwirtschaft und was bedeuten sie?
Professor Sigi
zum Thema "Fachbegriffe der Abfallwirtschaft"
Ablagerung (Deponie):
Kontrollierte dauerhafte Ablagerung in obertägigen und Unter-Tage-Deponien
Abfallaufbereitung:
Teil der Abfallbehandlung, der durch sieben, sichten, zerkleinern, homogenisieren, abscheiden, verdichten u.a. die Abfälle für eine Verwertung oder weitere Behandlung verbessert
Abfallwirtschaft:
Summe aller Maßnahmen zur geordneten und umweltschonenden Vermeidung, Behandlung, Verwertung und Ablagerung von Abfällen.
Behandlungsanlage:
Abfallentsorgungsanlage, in der Abfälle mit biologischen oder chemisch/physikalischen oder thermischen Verfahren oder Kombinationen dieser Verfahren behandelt werden.
Biologische Behandlung:
Gelenkter Ab- bzw. Umbau von biologischen abbaubaren organischen Abfällen durch aerobe Verfahren (Kompostierung) oder anaerobe Verfahren (Faulung bzw. Gärung)
Emission:
Die von einer Anlage oder einem Produkt an die Umwelt abgegebenen Luft-, Wasser- und Bodenverunreinigungen, Geräusche, Strahlen, Wärme, Erschütterungen oder ähnliche Erscheinungen.
Entsorgungssicherheit:
Ausreichende Anlagenverfügbarkeit und Anlagenkapazität zur Sicherstellung der umweltverträglichen Abfallentsorgung.
Immission:
Einwirkung von Luft-, Wasser- und Bodenverungreinigungen, Geräuschen, Erschütterungen, Strahlen, Wärme oder Erscheinungen auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Materialien.
MBA:
Verfahrenstechnische Kombination aus mechanischen und biologischen Vorbehandlungsprozessen. Ziele sind die Reduzierung des Volumens, die Verbesserung des Setzungsverhaltens und die Reduzierung der Reaktionsfähigkeit.
Stoffstromanalye:
Analyse ausgewählter Stoffströme in einer Region für ein Produkt von der Produktentstehung bis zum Produktende mit einer Aussage zu Bedürfnisfeldern, Resourcenverbrauch, Emission und Abfallaufkommen.
Thermische Behandlung:
Verfahren zur thermischen Trocknung, Verbrennung, Entgasung (Pyrolyse) oder Vergasung von Abfällen sowie Kombinationen dieser Verfahren.
Verbrennung:
Umsetzung des in den Stoffen enthaltenen Kohlenstoffs mit Hilfe der sauerstoffenthaltenden Verbrennungsluft in Kohlendioxid. Ziel ist die Volumenreduktion und eine Inertisierung der Abfälle.
Vergasung:
Umwandlung des Kohlenstoffs mit einem geeigneten Vergasungsmittel in Brenngase (Kohlenmonoxid (CO), Wasserstoff (H2) sowie Kohlendioxid (CO2). Die Vergasung ist eine Verfahrensstufe in der Verbrennung. Verursacherprinzip: Für die Vermeidung und Beseitigung von Umweltschäden hat grundsätzlich der für ihre Entstehung Verantwortliche aufzukommen.
Wertstoffe:
Komponenten der Abfälle, die als Ganzes oder teilweise einer Weiterverwendung (z.B. Altkleider), einer Wiederverwendung (z.B. Ganzglassammlung), einer Aufbereitung (z.B. Sortierung) oder einer Verwertung (z.B. Altpapier) zugeführt werden können.
zum Thema "Fachbegriffe der Abfallwirtschaft"
Ablagerung (Deponie):
Kontrollierte dauerhafte Ablagerung in obertägigen und Unter-Tage-Deponien
Abfallaufbereitung:
Teil der Abfallbehandlung, der durch sieben, sichten, zerkleinern, homogenisieren, abscheiden, verdichten u.a. die Abfälle für eine Verwertung oder weitere Behandlung verbessert
Abfallwirtschaft:
Summe aller Maßnahmen zur geordneten und umweltschonenden Vermeidung, Behandlung, Verwertung und Ablagerung von Abfällen.
Behandlungsanlage:
Abfallentsorgungsanlage, in der Abfälle mit biologischen oder chemisch/physikalischen oder thermischen Verfahren oder Kombinationen dieser Verfahren behandelt werden.
Biologische Behandlung:
Gelenkter Ab- bzw. Umbau von biologischen abbaubaren organischen Abfällen durch aerobe Verfahren (Kompostierung) oder anaerobe Verfahren (Faulung bzw. Gärung)
Emission:
Die von einer Anlage oder einem Produkt an die Umwelt abgegebenen Luft-, Wasser- und Bodenverunreinigungen, Geräusche, Strahlen, Wärme, Erschütterungen oder ähnliche Erscheinungen.
Entsorgungssicherheit:
Ausreichende Anlagenverfügbarkeit und Anlagenkapazität zur Sicherstellung der umweltverträglichen Abfallentsorgung.
Immission:
Einwirkung von Luft-, Wasser- und Bodenverungreinigungen, Geräuschen, Erschütterungen, Strahlen, Wärme oder Erscheinungen auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Materialien.
MBA:
Verfahrenstechnische Kombination aus mechanischen und biologischen Vorbehandlungsprozessen. Ziele sind die Reduzierung des Volumens, die Verbesserung des Setzungsverhaltens und die Reduzierung der Reaktionsfähigkeit.
Stoffstromanalye:
Analyse ausgewählter Stoffströme in einer Region für ein Produkt von der Produktentstehung bis zum Produktende mit einer Aussage zu Bedürfnisfeldern, Resourcenverbrauch, Emission und Abfallaufkommen.
Thermische Behandlung:
Verfahren zur thermischen Trocknung, Verbrennung, Entgasung (Pyrolyse) oder Vergasung von Abfällen sowie Kombinationen dieser Verfahren.
Verbrennung:
Umsetzung des in den Stoffen enthaltenen Kohlenstoffs mit Hilfe der sauerstoffenthaltenden Verbrennungsluft in Kohlendioxid. Ziel ist die Volumenreduktion und eine Inertisierung der Abfälle.
Vergasung:
Umwandlung des Kohlenstoffs mit einem geeigneten Vergasungsmittel in Brenngase (Kohlenmonoxid (CO), Wasserstoff (H2) sowie Kohlendioxid (CO2). Die Vergasung ist eine Verfahrensstufe in der Verbrennung. Verursacherprinzip: Für die Vermeidung und Beseitigung von Umweltschäden hat grundsätzlich der für ihre Entstehung Verantwortliche aufzukommen.
Wertstoffe:
Komponenten der Abfälle, die als Ganzes oder teilweise einer Weiterverwendung (z.B. Altkleider), einer Wiederverwendung (z.B. Ganzglassammlung), einer Aufbereitung (z.B. Sortierung) oder einer Verwertung (z.B. Altpapier) zugeführt werden können.












