Wussten Sie ...? Professor Sigi antwortet
Frage:
Was passiert eigentlich beim Recycling von Kunststoff?
Was passiert eigentlich beim Recycling von Kunststoff?
Professor Sigi
zum Thema "Kunststoffrecycling"
Für die Verwertung und Beseitigung von Kunststoffen bieten sich überblicksartig folgende Möglichkeiten an:
Während beim Produktrecycling nur eine Aufarbeitung erfolgt, das Produkt erhalten bleibt und die Produktstruktur genutzt wird, wird beim Wertstoffrecycling eine Regranulierung und Umschmelzung und somit eine Nutzung der makromolekularen Struktur vorgenommen.
Beim Rohstoffrecycling unter Sauerstoffabschluß bleibt die Monomerstruktur erhalten bis hin zum Erhalt der organischen Moleküle je nach Verfahrensschritt von der Hydrolyse bis zur Pyrolyse.
Bei der Verbrennung wird lediglich der Heizwert genutzt. Die Deponie ist ohne jede Nutzung. Insofern sollte eine Deponierung auch vermieden werden. Ein weiterer Grund dafür ist auch, daß Kunststoffe nicht nur aus makromolekularen organischen Verbindungen entstehen, sondern auch Additive wie z.B. Weichmacher, Füllstoffe, Farbmittel, Flammschutzmittel ua. enthalten.
Im folgenden soll nocheinmal kurz auf die verschiedenen Verwertungmöglichkeiten eingegangen werden.
Die stoffliche Verwertung
Stoffliche Verwertung bzw. Recycling heißt: Die nach unterschiedlichen Kunststoffarten sortierten Verpackungen werden vermahlen und danach direkt zu neuen Produkten oder zu Granulat verarbeitet. Diese jeweils sortenreinen Granulate sind Rohstoffe für die Herstellung neuer Produkte.
PET (Polyethylenterephthalat)
ist leicht, steif, fest, bruchsicher. Es ist aromadicht und durchsichtig wie Glas. Ein ideales Material für Getränkeflaschen. Die gesammelten und vermahlenen PET-Flaschen sind ein gefragter Grundstoff zur Herstellung einer ganzen Reihe unterschiedlicher Produkte
Quelle: www.okk.co.at
LDPE (Low Density Polyethylen)
ist der für Verpackungen am häufigsten verwendete Kunststoff. Er wird für alle Arten von Folien (z.B. für "Plastiksackerl") eingesetzt. LDPE ist sehr beständig gegen Chemikalien, läßt Wasserdampf kaum durch, ist geruchlos und geschmacksneutral.
Quelle: www.okk.co.at
HDPE (High Density Polyethylen)
ist härter und steifer als LDPE. Es verträgt höhere Temperaturen und ist gegen Chemikalien extrem beständig. Verwendet wird es für alle möglichen Flaschen (Shampoo, Waschmittel etc.) sowie für Kanister, Kübel und Getränkekisten.
PP (Polypropylen)
ist Öl- und fettbeständig. Es hat eine sehr geringe Durchl�ssigkeit f�r Wasser- und Sauerstoff. Damit eignet es sich als Verpackung für Magarine, Speiseöle, Mayonnaise, Ketchup, Senf, Salatdressings, Salzgebäck und Backwaren. Auch sind meist die Verschlüsse von PET- und HDPE-Flaschen aus Polypropylen.
Quelle: www.okk.co.at
PS (Polystyrol)
wird als Verpackung vor allem für Joghurt-, Rahm- und Schlagobersbecher verwendet.
Quelle: www.okk.co.at
Expandiertes Polystyrol (EPS)
ist unter der Bezeichnung "Styropor" bekannt. Als Verpackungsmaterial schützt es zerbrechliche bzw. stoßempfindliche Produkte und Geräte.
Quelle: www.okk.co.at
Die thermische Verwertung
Kunststoffe werden aus Erdöl erzeugt und die Kunststoff-Produkte sind somit nach Gebrauch, als Abfall deklariert, hochwertige Energieträger. Für die sehr stark verschmutzten und/oder extrem kleinteiligen Kunststoff-Verpackungen ist eine Sortierung und anschließende stoffliche Verwertung wirtschaftlich nicht vertretbar. Daher werden diese zerkleinert, zur Energieerzeugung in industriellen Anlagen genutzt und ersetzen dadurch fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl oder Erdgas. Dies geschieht in Zementwerken genauso wie z.B. im Zellstoffwerk Lenzing, wo Altkunststoff-Verpackungen in einer Wirbelschichtanlage verbrannt werden. Die dabei erzeugte Energie wird über eine Kraft-Wärme-Kopplung in Form von Dampf und Strom den Produktionsanlagen zugeführt.
Quelle: www.okk.co.at
Die rohstoffliche Verwertung
Sie ist eine spezielle Form der stofflichen Verwertung, die vor allem für kleinteilige und/oder stark verunreinigte Kunststoff-Verpackungen (Mischkunststoffe) ideal geeignet ist. Hierbei werden gebrauchte Kunststoffe in ihre Ausgangssubstanzen oder in andere chemische oder petrochemische Produkte gespalten, die wieder zur Herstellung neuer Kunststoffe eingesetzt werden.
Für detaillierte Informationen und weitere Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.
zum Thema "Kunststoffrecycling"
Für die Verwertung und Beseitigung von Kunststoffen bieten sich überblicksartig folgende Möglichkeiten an:

Während beim Produktrecycling nur eine Aufarbeitung erfolgt, das Produkt erhalten bleibt und die Produktstruktur genutzt wird, wird beim Wertstoffrecycling eine Regranulierung und Umschmelzung und somit eine Nutzung der makromolekularen Struktur vorgenommen.
Beim Rohstoffrecycling unter Sauerstoffabschluß bleibt die Monomerstruktur erhalten bis hin zum Erhalt der organischen Moleküle je nach Verfahrensschritt von der Hydrolyse bis zur Pyrolyse.
Bei der Verbrennung wird lediglich der Heizwert genutzt. Die Deponie ist ohne jede Nutzung. Insofern sollte eine Deponierung auch vermieden werden. Ein weiterer Grund dafür ist auch, daß Kunststoffe nicht nur aus makromolekularen organischen Verbindungen entstehen, sondern auch Additive wie z.B. Weichmacher, Füllstoffe, Farbmittel, Flammschutzmittel ua. enthalten.
Im folgenden soll nocheinmal kurz auf die verschiedenen Verwertungmöglichkeiten eingegangen werden.
Die stoffliche Verwertung
Stoffliche Verwertung bzw. Recycling heißt: Die nach unterschiedlichen Kunststoffarten sortierten Verpackungen werden vermahlen und danach direkt zu neuen Produkten oder zu Granulat verarbeitet. Diese jeweils sortenreinen Granulate sind Rohstoffe für die Herstellung neuer Produkte.

PET (Polyethylenterephthalat)
ist leicht, steif, fest, bruchsicher. Es ist aromadicht und durchsichtig wie Glas. Ein ideales Material für Getränkeflaschen. Die gesammelten und vermahlenen PET-Flaschen sind ein gefragter Grundstoff zur Herstellung einer ganzen Reihe unterschiedlicher Produkte
Quelle: www.okk.co.at

LDPE (Low Density Polyethylen)
ist der für Verpackungen am häufigsten verwendete Kunststoff. Er wird für alle Arten von Folien (z.B. für "Plastiksackerl") eingesetzt. LDPE ist sehr beständig gegen Chemikalien, läßt Wasserdampf kaum durch, ist geruchlos und geschmacksneutral.
Quelle: www.okk.co.at

HDPE (High Density Polyethylen)
ist härter und steifer als LDPE. Es verträgt höhere Temperaturen und ist gegen Chemikalien extrem beständig. Verwendet wird es für alle möglichen Flaschen (Shampoo, Waschmittel etc.) sowie für Kanister, Kübel und Getränkekisten.

PP (Polypropylen)
ist Öl- und fettbeständig. Es hat eine sehr geringe Durchl�ssigkeit f�r Wasser- und Sauerstoff. Damit eignet es sich als Verpackung für Magarine, Speiseöle, Mayonnaise, Ketchup, Senf, Salatdressings, Salzgebäck und Backwaren. Auch sind meist die Verschlüsse von PET- und HDPE-Flaschen aus Polypropylen.
Quelle: www.okk.co.at

PS (Polystyrol)
wird als Verpackung vor allem für Joghurt-, Rahm- und Schlagobersbecher verwendet.
Quelle: www.okk.co.at

Expandiertes Polystyrol (EPS)
ist unter der Bezeichnung "Styropor" bekannt. Als Verpackungsmaterial schützt es zerbrechliche bzw. stoßempfindliche Produkte und Geräte.
Quelle: www.okk.co.at

Die thermische Verwertung
Kunststoffe werden aus Erdöl erzeugt und die Kunststoff-Produkte sind somit nach Gebrauch, als Abfall deklariert, hochwertige Energieträger. Für die sehr stark verschmutzten und/oder extrem kleinteiligen Kunststoff-Verpackungen ist eine Sortierung und anschließende stoffliche Verwertung wirtschaftlich nicht vertretbar. Daher werden diese zerkleinert, zur Energieerzeugung in industriellen Anlagen genutzt und ersetzen dadurch fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl oder Erdgas. Dies geschieht in Zementwerken genauso wie z.B. im Zellstoffwerk Lenzing, wo Altkunststoff-Verpackungen in einer Wirbelschichtanlage verbrannt werden. Die dabei erzeugte Energie wird über eine Kraft-Wärme-Kopplung in Form von Dampf und Strom den Produktionsanlagen zugeführt.
Quelle: www.okk.co.at
Die rohstoffliche Verwertung
Sie ist eine spezielle Form der stofflichen Verwertung, die vor allem für kleinteilige und/oder stark verunreinigte Kunststoff-Verpackungen (Mischkunststoffe) ideal geeignet ist. Hierbei werden gebrauchte Kunststoffe in ihre Ausgangssubstanzen oder in andere chemische oder petrochemische Produkte gespalten, die wieder zur Herstellung neuer Kunststoffe eingesetzt werden.

Für detaillierte Informationen und weitere Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.












