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Bild (v.l.n.r.): Bgm. Franz Lindschinger, Bgm. Waltraud Walch, Saubermacher-Gründer Hans Roth, Bgm. Josef Niggas und Bgm. Stefan Helmreich
9. Juli 2021

Neuer Ressourcenpark für die Region Unteres Kainachtal

Die Gemeinden Dobl-Zwaring, Lannach, Lieboch und St. Josef (Weststeiermark) bündeln gemeinsam mit Saubermacher ihre Kräfte und setzen auf bestehende Infrastruktur des Recyclingunternehmens. Ab Jänner 2022 können die rund 15.000 BürgerInnen der vier Kommunen der Region Unteres Kainachtal ihre Abfälle, Alt- und Problemstoffe zum Teil kostenlos in einem modernen Altstoffsammelzentrum am Saubermacher Standort in Lannach abgeben. Rund 80 verschiedene Abfallarten werden zu erweiterten Öffnungszeiten übernommen. Die notwendigen Umbauarbeiten sind bereits im Gang. Der Saubermacher Standort Lannach wird ausgebaut und ab 2022 von den vier Gemeinden Dobl-Zwaring, Lannach, Lieboch und St. Josef als gemeinsamer Ressourcenpark genutzt.

Mehr Bürgerservice, mehr Umweltschutz. Der Saubermacher Standort Lannach wird ausgebaut und ab 2022 von den vier Gemeinden Dobl-Zwaring, Lannach, Lieboch und St. Josef als gemeinsamer Ressourcenpark bezirksübergreifend (Graz-Umgebung und Deutschlandsberg) genutzt. Die Kommunen haben sich bewusst für das Betreibermodell mit Saubermacher entschieden. Neben der Nutzung eines bestehenden Standortes profitieren die Gemeinden u.a. von der Fachexpertise und Entsorgungssicherheit des Recyclingunternehmens sowie von Planungssicherheit und massiven Vereinfachungen in der Administration. Rund 80 verschiedene Abfallarten werden von den Saubermacher ExpertInnen fachgerecht übernommen, vor Ort genau getrennt und umweltfreundlich verwertet. Persönliche Beratung, ausgeweitete Öffnungszeiten, moderne technische Ausstattung sowie großzügige Lager- und Manipulationsflächen schaffen Vorteile für BürgerInnen und Abfallwirtschaft. Das neue Altstoffsammelzentrum wird 80 Stunden im Monat an vier Tagen in der Woche geöffnet sein. Die Verwiegung erfolgt direkt bei den jeweiligen Behältnissen. Das spart Zeit und vereinfacht das Anliefern. Auch neue Services werden geboten, z. B. die digitale Bürgerkarte. Selbstverständlich sind bisher eingesetzte Identifikationsmittel weiterhin möglich.

Nutzung bestehender Ressourcen. Der Saubermacher Standort in Lannach bietet sich für eine Erweiterung als Ressourcenpark für die umliegenden Gemeinden an. Die technischen und organisatorischen Voraussetzungen sind gegeben, z. B. sämtliche behördliche Genehmigungen sind vorhanden, Lage sowie Größe und Verkehrsanbindung sind optimal. Neben der Nutzung der bestehenden Infrastruktur werden auch umfangreiche Adaptierungen vorgenommen. Beispielsweise wird es ein optimiertes Verkehrsleitsystem geben. Saubermacher investiert dafür im sechsstelligen Bereich. Angedacht ist auch eine Re-Use-Kooperation mit karitativen Einrichtungen in den Gemeinden. Damit soll noch funktionstüchtigen Geräten, Büchern, Kleidung uvm. ein zweites Leben ermöglicht und so Abfall ganz im Sinne der Saubermacher Vision Zero Waste reduziert werden. Der Ressourcenpark sichert bestehende Arbeitsplätze und schafft auch neue Stellen.

„Die Nutzung des Betriebsgeländes in Lannach als neuen Ressourcenpark ist eine Win-win-Situation für uns, für die Gemeinden und die BürgerInnen. Wir schonen Ressourcen und müssen keine zusätzlichen Flächen versiegeln“, sagt Hans Roth, Saubermacher Gründer.

Im Bild (v.l.n.r.): Bgm. Franz Lindschinger, Bgm. Waltraud Walch, Saubermacher-Gründer Hans Roth, Bgm. Josef Niggas und Bgm. Stefan Helmreich