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Lärmschutzwand in der Puchstraße (v.l.n.r.): Bürgermeister Siegfried Nagl, Saubermacher Gründer Hans Roth, Umweltstadträtin Judith Schwentner, Saubermacher Vorstand Ralf Mittermayr. Fotorechte: Saubermacher
1. Juli 2021

Guter Nachbar sein: Saubermacher errichtet Lärmschutzwand samt neuem Lebensraum in Graz

Das historisch an der Puchstraße gelegene Industriegebiet ist seit den baulichen Veränderungen durch das Murkraftwerk für AnrainerInnen stärker wahrnehmbar. Saubermacher kommt seiner Verantwortung als guter Nachbar nach und baut auf seinem Standort eine 95 Meter lange und zehn Meter hohe Lärm- und Sichtschutzwand. Gleichzeitig wird der Bereich auf der Ostseite begrünt und als Lebensraum für die Pflanzen- und Tierwelt am Murufer gestaltet. Die Gesamt-Investition beträgt rund 500.000 Euro. Heute präsentierten der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl, Umweltstadträtin Judith Schwentner und Saubermacher das Projekt.

Wenn Industrie- und Wohngebiet wie in den Grazer Bezirken Gries und Jakomini aneinandergrenzen, ist gute Nachbarschaft für ein gemeinsames Miteinander besonders wichtig. Zwar werden die (Lärm-)Grenzwerte laufend geprüft und eingehalten, dennoch müssen die NachbarInnen mit Arbeitsgeräuschen im zulässigen Ausmaß rechnen. Aus diesem Grund errichtet Saubermacher freiwillig die bauliche Maßnahme im Anschluss an ein Gebäude auf der Ostseite seines Standorts. Die Schutzwand besteht aus Stahlbeton und Lärmschutzpanelen, die auf der Murseite zusätzlich absorbierend ausgeführt sind. Die Begrünung wurde gemeinsam mit der Stadt Graz entwickelt und schafft einen natürlichen Lebensraum für Eichhörnchen, Vögel, Bienen und Co. Bürgermeister Siegfried Nagl ist stolz Unternehmen wie die Firma Saubermacher in Graz zu haben: „Viele Nachrichten von besorgten Anrainerinnen und Anrainern erreichten mich im letzten Jahr und bereits bei der ersten Kontaktaufnahme mit Herrn Roth, wurde mir eine Lösungsfindung zum Wohle der Nachbarschaft zugesichert. Ein so verantwortungsvoller Umgang mit den Mitmenschen ist für mich als Bürgermeister und Unternehmer vorbildlich! Neben den Lärmschutzmaßnahmen für die AnrainerInnen erfährt auch die beliebte Rad- und Laufstrecke entlang der Mur eine Aufwertung durch das Begrünungskonzept. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für das gute Miteinander!“

Gemeinschaft leben. Seit 1992 betreibt Saubermacher seinen Standort im Industriegebiet, das seit Anfang des 20. Jahrhunderts besteht, mit derzeit rund 190 Beschäftigten. Herzstück ist die Hightech-Aufbereitungsanlage für Leichtverpackungen, die im Drei-Schicht-Betrieb arbeitet. Pro Jahr werden hier rund 32.000 Tonnen Abfälle aus dem gelben Sack/der gelben Tonne in 14 verschiedene Kunststofffraktionen sowie Alu- und Weißblechverpackungen sortiert. Dank kontinuierlicher Verbesserungen und Investitionen beträgt die Verwertungsquote derzeit bereits 97 Prozent. Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, denn damit werden jährlich rund 70 Mio. kg CO2 eingespart. „Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Verantwortung, für eine lebenswerte Umwelt zu sorgen. Gleichzeitig ist es uns sehr wichtig, ein guter Nachbar zu sein und auf die Bedürfnisse der AnrainerInnen Rücksicht zu nehmen“, erläutert Saubermacher-Gründer Hans Roth. Die Bauarbeiten wurden bereits gestartet und sollen im Herbst abgeschlossen sein.

Beim Spatenstich zur Lärmschutzwand in der Puchstraße (v.l.n.r.): Bürgermeister Siegfried Nagl, Saubermacher Gründer Hans Roth, Umweltstadträtin Judith Schwentner, Saubermacher Vorstand Ralf Mittermayr. Fotorechte: Saubermacher
Beim Spatenstich zur Lärmschutzwand in der Puchstraße (v.l.n.r.): Bürgermeister Siegfried Nagl, Saubermacher Gründer Hans Roth, Umweltstadträtin Judith Schwentner, Saubermacher Vorstand Ralf Mittermayr. Fotorechte: Saubermacher

Lebensraum schaffen. Saubermacher war es ein Anliegen, mit der Lärmschutzwand einen Mehrwert für AnrainerInnen und Umwelt zu schaffen. Mit Fachexperten wurde ein innovatives Bepflanzungs-Konzept entwickelt. Die Begrünung erfolgt ausschließlich mit heimischen Gehölzen und basiert auf vier verschiedenen Ebenen. Die Betonwand wird mit immergrünem Efeu bepflanzt. Ranksysteme mit Wildem Wein, Hopfen und Waldrebe sowie Säuleneichen, die auch im Winter ihr Laub behalten, Hainbuchen und verschiedene Vogelnährgehölze wie Kornellkirsche, Schlehe und Hollunder schaffen Vielfalt. Im Bereich zwischen Bahngelände und Gehölzsaum entsteht eine Blumenwiese. Verschiedene Insektenhotels und Nistkästen bringen nicht nur Leben, sondern auch Farbe hinter die Lärmschutzwand. „Ich freue mich über die gemeinsame Initiative des Unternehmens Saubermacher betreffend der neu errichteten Lärmschutzwand entlang des Murradweges. Lärmschutz in Kombination mit vertikaler Begrünung wird eine Verbesserung der bisherigen Situation mit sich bringen und kann ein Vorzeigeprojekt für funktionierende Fassadenbegrünung in Graz werden. Danke für die Bereitschaft und die schnelle Umsetzung, die durch das Grazer Umweltamt unterstützt wird“, freut sich auch Umweltstadträtin Mag.a Judith Schwentner.

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Mag. Bernadette Triebl-Wurzenberger +43 664 80598 1013